Seakayak Panaché

Leistenbauweise - Schweizer Fichte (Buche und Mahagoni für Fillets)

Design: Rob Macks, Laughing Loon Kayaks, USA
Hersteller: Gian Heimann, Ringlikon, Schweiz

Ergebnis

Das Panaché ist ein langes, wuchtiges und elegantes Kayak, das von Rob Macks (www.laughingloon.com) nach dem Vorbild der nativen Westgrönland-Kayaks entworfen wurde. Seine ausgeprägte V-Form an Bug und Heck macht es besonders resistent gegen Wind und Wellen. Und schnell. Ich habe das Kayak aus Schweizer Fichtenholz gefertigt mit Fillets aus Buche und Mahagony.

Das Boot ist 5.60m lang und 60cm breit am Rumpf. Finales Gewicht: ... 

Motivation

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Voraussetzungen

text, bilder, links

Planung/Beschaffung

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Bau

Baubeginn Januar 2019, Fertigstellung ...
Die reine Bauzeit belief sich auf zirka ... Arbeitsstunden.

Schritt 1: Formen

In einem abenteuerlichen, mit amerikanischen Post- und Zollaufdrucken vollgeklebten gelben Umschlag erreicht mich Rob Macks Bauplan. Dieser besteht aus dem kleinen Handbuch und den beiden grossen Papierbögen mit den Vorlagen für die Formen. Damit alle 13 Vorlagen auf die beiden Bögen passen, ist Rob Macks besonders platzsparend vorgegangen: Die Vorlagen sind jeweils nur zur Hälfte abgedruckt und so ineinandergelegt, dass sie sich jeweils dieselbe Spiegelachse teilen. Um die Formen zu erhalten, müssen die Vorlagen zuerst einzeln auf ein anderes Papier abgepaust werden. Das geht am besten, indem die Pläne an ein Fenster gegen das Licht geklebt werden. Danach muss das durchgepauste Papier genau an der Spiegelachse gefaltet und entlang der Linie ausgeschnitten werden. Das hat den Vorteil, dass kleine Ungenauigkeiten beim Durchpausen nicht so ins Gewicht fallen, da sie sich symmetrisch auf beiden Seiten auswirken. Dafür ist das genaue Zuschneiden der übereinanderliegenden Papierseiten diffizil und fehleranfällig. Insgesamt wäre es mir wohl lieber gewesen, die Vorlagen auf mehreren Seiten zu erhalten und direkt auszuschneiden. Vielleicht war es aber auch ganz gut, gleich von Beginn weg die Einstellung aufgezwungen zu bekommen, dass es nicht auf einen Millimeter mehr oder weniger ankommt. Bei einer Länge von fünfeinhalb Metern macht das nichts aus. Und: Die Formen müssen ja nachher noch ausgesägt und geschliffen werden...

Für das Aussägen der Formen - in der Fachsprache des Bootsbaus würde man wohl von Mallen sprechen - gehe ich ins Gemeinschaftszentrum Bachwiesen in Zürich Altstetten, das eine gut ausgerüstete Werkstatt verfügt. Eine der leider sehr wenigen offenen Gemeinschaftswerkstätten in Zürich. Der begeisterungsfähige Werkstattchef freut sich über Jeden und Jede, die mit einem ambitionierten Projekt zu ihm kommen. Er wird mir im ganzen Bauprojekt immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Als erstes muss ich die Papiervorlagen auf die Holzplatte übertragen. Es wäre möglich, das wieder durch Abpausen zu erreichen. Einfacher ist es, die Vorlagen gleich aufs Holz aufzukleben. Ich benutze dafür einen Sprühkleber von UHU. Das funktioniert gut, zu beachten gilt es aber, dass das Papier von der aufgesprühten Flüssigkeit nicht zu nass werden darf, weil es sich sonst verzieht. Ausserdem gibt es eine Sauerei mit dem Kleber. Der Vorteil des Sprühklebers besteht darin, dass er schnell haftet. Wer Zeit hat, fährt wohl besser damit, die Vorlagen am Vortag mit gewöhnlichem Kleber aufzubringen. 
Ich benutze eine Spanplatte von --- mm Dicke. In der Anleitung wird zwar Sperrholz für die Mallen empfohlen, ich entschied mich aber aus Kostengründen für die billigere Spanplatte. Ein Risiko, dass ich rückblickend für den geringen Preisunterschied (etwa auch zu einer MDF Platte) nicht mehr eingehen würde. Tatsächlich ist die geringe Festigkeit der Spanplatte für die Mallen von untergeordneter Wichtigkeit, da sie nicht stark beansprucht werden. Die Platte muss aber sicher genug dick sein, damit sie später mit der Konstruktion des Gerüsts verschraubt werden kann. Erhlich gesagt fühlte ich mich nicht besonders wohl beim Verschrauben: Etwas zu viel Kraftaufwand und schon dreht die Schraube durch. Zudem ist zu sagen, dass es später im Bauprozess beim Entfernen von Heissleimrückständen an der Kante einer Malle mit dem Stechbeutel dazu kommen kann, dass gleich ganze Späne aus dem Holz mitkommen, was dann zu Unförmigkeiten führt. Wirklich zu Problemen hat es bei mir aber nie geführt. Das Zusägen und vor allem Schleifen ist wahrscheinlich sogar einfacher bei der Spanplatte, gerade weil sich so leicht Material abtragen lässt.
Das Aussägen geht mit der Kreissäge im GZ blitzschnell. Ich säge etwas ausserhalb der Vorlage. Mit der Schleifmaschine bringe ich die Formen dann exakt auf die Linie. Wichtig ist natürlich, dass die Kurven schön gleichmässig sind. Beim Drehen vor der Schleifmaschine spürt man das ziemlich gut. 

Schritt 2: Strongback und Gerüste-Konstruktion

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Schritt 3: Leisten verleimen

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Schritt 4: Die ersten Leisten an die Formen anbringen

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Schritt 5: Schliessung des Rumpfs

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Schritt 6: Feinheiten

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Schritt 7: Beizen

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Schritt 8: Epoxy-Experimente

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Schritt 9: Laminieren des Rumpfs

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Schritt 10: arbeit

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Erfahrungen und Erkenntnisse

Die wenigen hier aufgeführten Dinge sind für ein gutes Gelingen essentiell. Sie basieren auf meinen Erfahrungen beim Bau des Kajaks Panaché. In den vielen Büchern zum Thema habe ich kaum etwas davon gefunden.

Titel
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Weiterführende Informationen

Website

Herausgeber / Inhalt

Laughingloon Panache

Rob Macks, Kayakbauer und -entwickler aus den USA

Kayaks, Canoes, Paddles, Kits, Plans, Boats, Instruction, Classes, Videos
Shop Tips, Stapleless Stripping, Hand Beveling, Transparent Lay-ups
Trips, Links

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